Das Wort Pessar stammt aus dem Lateinischen von dem Wort „pessulum“, d.h. Riegel. Bei der Pessartherapie wird in die Scheide der Frau ein angepasstes „Pessar“ aus verträglichem Kunststoff eingeführt, das ringförmig, würfelförmig oder wie ein Tampon aussehen kann.
Dadurch erhält die Harnröhre von unten ein Widerlager. Bei einer Senkung der Gebärmutter oder der Blase verhindert das Pessar, dass sich die Organe nach unten senken. |
Beim Husten werden Sie feststellen, dass schon diese wenig aufwändige Maßnahme den Urinverlust verhindern kann. Pessare bestehen aus hautverträglichem Kunststoff und sind leicht zu reinigen. Sie können lernen, sich dieses kleine Hilfsmittel bei Bedarf selbst einführen. Üblicherweise wird es tagsüber getragen und abends entfernt. Bei älteren Damen können Pessare bis zu 4-6 Wochen in der Scheide verbleiben und werden dann vom Frauenarzt gewechselt. Dabei ist aber zu beachten, dass die Scheide regelmässig (d.h. mindestens 2 Mal wöchentlich), da sonst Entzündungen entstehen.
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